Es beginnt mit der Idee

Vor einigen Wochen hatte ich eine Idee für eine tolle App. Mittlerweile habe ich sie mit einigen Menschen, die etwas Ahnung von der Materie haben, besprochen und bin der Meinung, dass ich damit rausrücken sollte.

Foto © helge thomas (1)

Die Idee kam mir, als wie üblich das Autoradio lief und Nachrichten kamen. Die NRW Landesregierung hat sich zum Schulfrieden durchgerunden. Was für eine Tat. Fast jeder Partei im Landtag kann man dafür Gummipunkte anrechnen. Endlich mal wieder ein tauglicher Kompromiss.

Aber ich kenne mich. Stehen die nächsten Wahlen an, habe ich das meiste wieder vergessen. So viele Dinge, die ich mir “unbedingt” merken wollte, um bei Wahlen das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. Was für ein Dilemma.

Dabei ist die Lösung doch so einfach. Eine App muss her! Eine App, in der ich eintragen kann, wenn mich mal wieder eine Partei mit ihrer Kommunal-, Landes oder Bundespolitik begeistert oder beschämt hat. Ganz einfach muss es sein. Und ganz wichtig: Vor der nächsten Wahl sollte ich sehen können, wie ich in der vergangen Legislaturperiode über die Parteien gedacht habe.

Im Moment fliegen noch viele Gedanken herum. Man könnte so viel machen. Vom einfachen selbst-initiierten bewerten bis hin zu Push-Nachrichten über lokal relevante News. Jeweils natürlich mit Auflistung der beteiligten Parteien und der Möglichkeit zur Bewertung.

Das Prinzip der Bewertungen sollte möglichst einfach werden. Ein “+” für gut und ein “-” für schlecht sollte reichen, um es nicht zu kompliziert zu machen. Aber was ist dann mit der Gewichtung? Ist ein “+” für Schulfrieden in NRW genauso viel wert, wie ein “+” für das Gutheißen eines Kreisverkehrs in der beschaulichen Gemeinde durch die kommunale Politik? Im Moment bin ich der Meinung, dass jedes “+” gleich viel wert sein sollte. Dann kann der Nutzer das handhaben, wie er will. Z. B. könnte er für eine Aktion mehrere “+” an eine Partei vergeben. So viele er eben für angemessen hält.

Besonders aufwendig sollte die App in ihrer einfachsten Fassung nicht werden. Zunächst werde ich einen Prototypen unter dem Namen “Polit-o-Meter” entwickeln, der nur selbstinitiierte Bewertungen “kann”.

Wie das so läuft, werde ich hier dann berichten.

Quellen:
(1) http://www.flickr.com/photos/helgethomas/

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